GeNiJackHardware-Endpunkte für GeNiEnd2End

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GeNiJack 202 Hardware-Messendpunkt

Messpunkte, wo sie gebraucht werden

In komplexen Netzwerken ist eine Ad-hoc-Analyse insbesondere von sporadischen Performance-Problemen oder QoS-Fehlkonfigurationen extrem zeitaufwendig.

Besteht bereits ein akutes Problem, ist es zeitlich und organisatorisch unpraktisch, sich erst dann um eine Troubleshooting-Möglichkeit und die Platzierung von Messpunkten zu kümmern.

GeNiEnd2End misst zu diesem Zweck 24/7 proaktiv die Performance und Qualität von Netzwerkverbindungen. Damit diese Ende-zu-Ende-Messungen ausgeführt werden können, sind mehrere Messpunkte erforderlich, zwischen denen gemessen wird. Dies kann ein Software-Endpunkt auf einem Host sein oder eben ein GeNiJack.

GeNiJack ist ein Hardware-Endpunkt, der unkompliziert im Netzwerk platziert werden kann. Dort arbeitet er als permanenter Mess- und Testpunkt.

Vergleich der GeNiJack-Leistungsklassen nach TCP-Durchsatz

GeNiJacks gibt es in Leistungsklassen, die von einem kleinen Außenstandort/Homeoffice bis hin zum Einsatz im Datacenter reichen, so dass 10 Mbit/s bis hoch zu 200 Gbit/s Duplex-TCP-Durchsatz abgedeckt wird.

GeNiJack als synthetischer Anwender

Eine Herausforderung der reaktiven Analyse von IT-Performance und IT-Qualität ist die Abhängigkeit von realem Netzwerktraffic. Um dieses Problem zu umgehen, tauschen GeNiJacks zyklisch untereinander wiederholbare Testsequenzen – also synthetischen Traffic – auf OSI Layer 4 aus.

Im Zusammenspiel mit GeNiEnd2End wird die Qualität der Kommunikationswege zwischen GeNiJacks und/oder auch weiteren verteilten Software-Endpunkten geprüft.

Dadurch werden Ende-zu-Ende-Qualitätsmetriken wie z. B. Paketverlust, One-Way-Delay, Jitter ermittelt. Diese Transparenz ermöglicht eine schnelle Fehlerzuordnung bei Antwortzeitproblemen und ist die Basis für eine zuverlässige und leistungsstarke All-IP-Infrastruktur.

GeNiJack-Modelle stehen für Netzwerkverbindungen über Kupfer, Fiber, WLAN, LTE und 5G zur Verfügung.

Über 150 Anwendungstestsequenzen

Zu den über 150 bereits inkludierten Anwendungstestsequenzen gehören unter anderem SAP, Oracle, HCL Notes, MS-SQL, aber auch VoIP und Video, um zum Beispiel Microsoft Teams, Zoom und WebEx testen zu können.

Messaufbau mit GeNiJacks zur Teilstreckenmessung zwischen Anwender und Applikationsserver

GeNiJacks können in allen Bereichen der Infrastruktur platziert werden. Dadurch lässt sich beispielsweise die gesamte Übertragungsstrecke zwischen einem Anwender und einem Applikationsserver monitoren. Über die Betrachtung von kleinteiligeren Teilstrecken kann genau das Segment lokalisiert werden, in dem es ein Problem gibt. Diese Erkenntnis kann dann auch für eine Paketanalyse mit Wireshark genutzt werden.

Ende-zu-Ende-Quality-of-Service als Basis für Echtzeitdienste

Auch wenn in den letzten Jahren viel in Netzwerkinfrastruktur investiert wurde, ist der Bedarf an Bandbreite, geringer Latenz und schwankungsarmen Übertragungen gestiegen. Zur Absicherung dieser insbesondere für Voice und Video sowie Streaming-Anwendungen wie Citrix wichtigen Anforderungen wird auf QoS gesetzt.

Damit ein solches Multiservice-Netzwerk den Anforderungen und Erwartungen der Anwender und Kunden dauerhaft robust entsprechen kann, ist es erforderlich, permanent die korrekte Konfiguration und Funktion von QoS zu überprüfen.

Bei einer nicht korrekten Funktion des QoS-Mechanismus wird der zuständige Netzwerk-Manager umgehend detailliert darüber informiert. Durch diesen Prozess entfällt eine aufwendige reaktive Fehlersuche. Mit Hilfe dieser permanenten Ende-zu-Ende-Überwachung wird zuverlässig jede Verschlechterung der Servicequalität erkannt, und es werden entsprechende Kosten eingespart.

Zusammenspiel mit Wireshark

Die Nutzung von synthetischen GeNiEnd2End-Tests sorgt für einen sehr großen Geschwindigkeitsgewinn bei der Analyse von Performanceproblemen. Für einen maximalen Detailgrad ist in manchen Fällen die Betrachtung von Datenpaketen, zum Beispiel mit Wireshark, notwendig.

Wireshark-Logo

Wird bei einem Applikationstest ein definierter Schwellwert überschritten, kann durch einen GeNiJack ein passendes Tracefile bereitgestellt werden. Die Analyse mit Wireshark wird dadurch beschleunigt, dass das Tracefile den relevanten Zeitraum abbildet.

GeNiJack-Modelle

GeNiJack 202 Hardware-Messendpunkt

GeNiJack 202

GeNiJack 304 Hardware-Messendpunkt

GeNiJack 304

GeNiJack 402 Hardware-Messendpunkt

GeNiJack 402

GeNiJack 601 Hardware-Messendpunkt

GeNiJack 601

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